Letzte Aktualisierung am 06.11.2017

Mandelentzündung (Tonsillitis)

Der Rachen und Nasen-Rachenraum wird mit Hilfe spezieller Winkel-Endoskope untersucht. Liegt eine Mandelentzündung vor, sind die Gaumenmandeln gerötet und geschwollen, der Gaumenbogen ist ebenfalls gerötet, die Zunge belegt und die Halslymphknoten vergrößert. Gegebenenfalls sind Beläge auf den Mandeln zu sehen.

Behandlung einer Mandelentzündung

Bei einer Mandelentzündung empfiehlt sich die Gabe von Antibiotika. Darüber hinaus sind Rachenspülungen empfehlenswert. Zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung können Analgetika verabreicht werden.

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Symptome einer Mandelentzündung

Neben Beschwerden beim Schlucken, Fieber, geschwollenen Lymphdrüsen und allgemeiner Abgeschlagenheit geht eine Mandelentzündung mit geschwollenen, hochroten Mandeln einher. Diese können, je nach zugrunde liegendem Infektionserreger, einen weißen, gräulichen oder gelben Belag haben. Eine Mandelentzündung ist ansteckend und kann durch Tröpfcheninfektion weitergegeben werden.

Ursachen einer Mandelentzündung

Bei einer Mandelentzündung handelt es sich um eine durch Bakterien und in seltenen Fällen durch Viren ausgelöste Infektion der Gaumenmandeln.

Diagnose einer Mandelentzündung

Zur Diagnose einer Mandelentzündung werden Mundhöhle, Rachen und Nasen-Rachenraum mit Hilfe spezieller Winkel-Endoskope untersucht. Liegt eine Mandelentzündung vor, sind die Gaumenmandeln gerötet und geschwollen, der Gaumenbogen ist ebenfalls gerötet, die Zunge belegt und die Halslymphknoten vergrößert. Gegebenenfalls sind Beläge auf den Mandeln zu sehen.

Treten Mandelentzündungen in relativ kurzen Abständen auf, ist von einer chronischen Tonsilitis auszugehen. In diesem Fall bietet sich die operative Entfernung der Gaumenmandeln an.

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