Letzte Aktualisierung am 09.08.2017

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen wird oftmals durch eine Erkältung ausgelöst. Durch Anschwellen der Schleimhäute kann das sich vermehrt bildende Nasensekret nicht oder nur eingeschränkt abfließen. Im aufgestauten Sekret vermehren sich Erreger und verursachen die Entzündung. Auch Allergien können als Auslöser zugrunde liegen. Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist ansteckend und kann durch Tröpfcheninfektion übertragen werden.

Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung

Neben Fieber und allgemeiner Abgeschlagenheit ist die Nasennebenhöhlenentzündung von starken Schmerzen im Gesichts- und Kopfbereich und einem Druckgefühl begleitet. Die Schmerzen nehmen bei Bewegung an Intensität zu. Zusätzlich ist die Nasenatmung durch die Infektion behindert, es bildet sich zäher Schleim.

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Diagnose einer Nasennebenhöhlenentzündung

Zur Diagnoe wierden zunächst Kopf und Gesicht abgetastet. Patienten reagieren dabei auf Druck oder leichtes Klopfen mit Schmerzen im betroffenen Areal. Darüberhinaus erfolgt eine Untersuchung der Mundhöhle und des Rachens.

Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung ist dafür Sorge zu tragen, dass die Entzündung abklingt und der natürliche Abfluss des Nasensekrets sich wieder einstellt. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr sind abschwellende Nasensprays und -tropfen, Nasenspülungen und die Gabe von schleimlösenden Medikamenten sinnvoll. Die Einnahme von Antibiotika ist nur bei Indikation einer bakteriellen Infektion angebracht.

Tritt die Nasennebenhöhlenentzündung häufiger auf, ist von einer chronischen Sinusitis auszugehen. In diesem Fall kann ein operativer Eingriff in die Nebenhöhlen notwendig werden.

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