Letzte Aktualisierung am 09.08.2017

Schnarchtherapie

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Rund 60% der Männer und 40% der Frauen in Deutschland stoßen während des Schlafens geräuschvoll Luftströme aus. Viele Menschen schnarchen meist nur, wenn sie auf dem Rücken liegen. Auch das Alter spielt eine gewissen Rolle, steigt mit diesem doch die Neigung zum Schnarchen.

Ursachen des Schnarchens

Für das Schnarchen kommen eine Reihe von Möglichkeiten für die Behinderung der Atmung in Frage. Neben einem Passagehindernis im hinteren Nasen-Rachen-Raum, einem übermäßig vergrößerten, weichen Gaumenbogen sowie einer vergrößerten Uvula (Zäpfchen) im Kehlkopfbereich muss auch eine Luftpassagebehinderung ausgeschlossen werden.

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Schnarchtherapie

Bei entsprechender Indikation hat sich die bipolare, interstitielle Radiofrequenztherapie (Thermotherapie) zur Behandlung des Schnarchens etabliert. Hierbei handelt es sich um ein besonders schonendes Verfahren, welches auch bei Nasenpolypen angewandt wird. Durch die Sonde wird Wärme ins Gewebe abgegeben, die blutführenden Gefäße werden verödet. Dies führt zu einer Verkleinerung des behandelten Gewebes. Der Eingriff kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt werden. Bereits nach wenigen Tagen kann eine Besserung des Schnarchens festgestellt werden.

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